Ich nenne normalerweise keine Namen.
Wer zu mir kommt, kommt diskret, und das ist so gewollt, weil manche meiner Kunden bekannte Gesichter sind, in der Münchner Gastronomie, in der Wirtschaft, in der Öffentlichkeit, und fast alle sagen beim ersten Gespräch dasselbe: bitte keine öffentliche Erwähnung. Das respektiere ich vollständig.
Aber manchmal sprechen meine Kunden selbst.
Fritz Kustatscher, Wirt der legendären Fischer Vroni auf dem Oktoberfest und eine der markantesten Persönlichkeiten der Münchner Gastro-Szene, hat zuerst beim Event seines Freundes Kuffler im Mangostin begeistert vor Leuten erzählt, dass er Höhenangst hatte und sie losgelassen hat, und zwar in drei Hypnose-Sessions bei mir. Danach hat er es noch mal in seinem eigenen Podcast erzählt.
🎧 Hier geht es zum Podcast: https://youtu.be/-I5bCB2FB1g?si=5CRcs8DdhOhSRVxp
Warum Münchner Promis nicht darüber reden und dann doch
Es gibt eine ungesagte Wahrheit in dieser Stadt: wer erfolgreich ist, sucht sich die besten Werkzeuge, den diskreten Arzt, den diskreten Steuerberater, und für die innere Arbeit jemanden dem man vertraut. Hypnose ist in diesen Kreisen längst kein Geheimtipp mehr, aber man spricht halt nicht drüber, bis man selbst so begeistert ist, dass man es einfach erzählt.
Was steckt hinter Höhenangst?
Höhenangst kann viele Ursachen haben, und man muss sie auch gar nicht alle kennen. Manchmal steckt ein Kontrollthema dahinter, weil wer gewohnt ist alles im Griff zu haben irgendwann an seine Grenzen stößt wenn die Situation das nicht mehr hergibt, und zu viel Verantwortung, keine Pausen und dauerhafter Druck überfordern das Nervensystem auf Dauer so sehr, dass es irgendwann Alarm schlägt. Natürlich kann auch eine alte negative Erfahrung dahinterstecken, die das Nervensystem damals als Warnsignal gespeichert hat und die im Bewusstsein längst vergessen ist. Und manchmal weiß man schlicht nicht wo es herkommt.
Das ist aber letztlich nicht wichtig, denn genau hier liegt einer der größten Vorteile der Hypnose.
Warum man in der Hypnose keinen Auslöser kennen muss
Viele Therapieformen gehen davon aus, dass man das auslösende Ereignis erst bewusst zugänglich machen muss, um es auflösen zu können, also sich erinnern, benennen, oft auch nochmal fühlen, damit das Gehirn das Ereignis neu bewertet. Das bedeutet in der Praxis: zurück in Momente, in die niemand freiwillig zurückwill.
In der Hypnose funktioniert das anders, weil das Unterbewusstsein Erfahrungen nicht als Geschichte speichert, sondern als Muster: eine automatische Verknüpfung aus Reiz, Reaktion und Bewertung. „Hoch gleich Gefahr“ ist kein Erinnerungsfilm, den man sich nochmal anschauen müsste, sondern eine Verbindung, die in Millisekunden abläuft, noch bevor der Verstand überhaupt eingreift.
In der Hypnose kommt das Gehirn in einen tiefen Entspannungszustand, in dem das Unterbewusstsein direkt zugänglich ist, und genau dort wo das Muster gespeichert ist, kann es auch verändert werden, ohne dass wir von oben daran herumschrauben oder eine Geschichte darum brauchen. Das Unterbewusstsein weiß selbst was aufzuräumen ist, und es findet das auch, ohne dass ich meine Kunden durch unangenehme alte Situationen führen muss und ohne dass jemand freiwillig in Momente zurück muss, in die niemand freiwillig zurückwill.
Wer hat schon Bock, freiwillig in alte blöde Momente zu tauchen? Ich nicht. Meine Kunden auch nicht. Genau das macht Hypnose so besonders, weil es das schlicht unnötig macht.
Was sagt die Forschung?
Eine Studie der Stanford und Columbia University hat 178 Menschen mit Höhen und Flugangst begleitet, die alle nur eine einzige Hypnose-Session hatten. 89% berichteten noch bis zu zehn Jahre später von einem positiven Ergebnis. Nicht nach Monaten Therapie. Nach einer Session. Weitere klinische Forschung, unter anderem veröffentlicht im American Journal of Clinical Hypnosis, bestätigt die Wirksamkeit von Hypnose bei Angst vor Höhe und Fliegen.
Bei Fritz waren es drei Sessions.
Und wie geht die Geschichte weiter?
Auf sein Dach zuhause steigt er jedenfalls schon mal, und das war vorher undenkbar. Und wer weiß, vielleicht steht Fritz dieses Jahr zum ersten Mal auf einem der Fahrgeschäfte, blickt von oben auf die Wiesn hinunter und entdeckt dabei sein eigenes Zelt von einer ganz neuen Perspektive.
Was bedeutet das für dich?
Wenn du merkst dass dein Körper dich in bestimmten Situationen auf eine Art einbremst die eigentlich keinen Sinn ergibt und die dich im Alltag einschränkt: ein erstes Gespräch ist unverbindlich, diskret wie immer, und du musst nicht mal wissen wo es herkommt.
Christiane Baumann arbeitet mit Unternehmern, Führungskräften und Menschen, die lieber den direkten Weg nehmen.












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