Und was bleibt von dir ohne deine Liste an To-dos?
Du hast drei Kalender, zwei Firmen, 27 Projekte und null Zeit. Deine Identität ist ein Highspeed-Zug auf Koffein und KPI. Aber was, wenn du mal ausfällst?
Was, wenn kein Team mehr anruft, kein Pitch wartet und kein Applaus kommt?
Die bittere Wahrheit: Viele High Performer brechen innerlich zusammen, oft genau dann, wenn sie „es geschafft haben“. Warum? Weil ihr Selbstwert komplett auf Leistung gebaut ist. Und wenn der innere Strom ausfällt, geht das Licht im ganzen System aus.
Wolfgang Grupp: Vom Patriarchen zum verlorenen Ich
Lass uns kurz die Geschichte von Wolfgang Grupp anschauen…Wolfgang Grupp war Trigema. Jahrzehntelang das Alphatier deutscher Textilindustrie. Diszipliniert, erfolgreich, gefürchtet. Ein echtes Unternehmer-Urgestein.
Doch im Juli 2025 kam der Absturz: Grupp überlebte einen Suizidversuch. Der Grund? Eine tiefe Sinnkrise im Ruhestand. Kein Meeting, kein Druck, kein „gebraucht werden“ mehr, nur noch diese plötzliche Leere. (WELT)
Was Grupp erlebte, kann jeden treffen. Nicht erst mit 80. Sondern mit 38. Oder 28.
Internationale Studien zeigen: Selbständige, vor allem mit kleinen Betrieben, haben ein deutlich erhöhtes Risiko für Suizidgedanken und -versuche im Vergleich zu Angestellten – mit einem Odds Ratio von etwa 1,67 für Suizidversuche bei Kleinunternehmern. Zwar gibt es keine repräsentativen deutschen Statistiken speziell für Unternehmer und Unternehmerinnen, doch die Forschung deutet klar: Die Verantwortungslast, wirtschaftlicher Druck und soziale Isolation sind signifikante Risikofaktoren. Grupps öffentliche Offenheit wirkt daher wie ein Befreiungsschlag, und ein Weckruf fürs Unternehmertum, die mentale Gesundheit nicht zu ignorieren.

Leistungsdenken: Der heimliche Kult unserer Zeit
Leistung ist sexy, keine Frage. Sie gibt Status, Struktur und scheinbare Kontrolle. Aber sie ist auch eine gefährliche legale Droge, je mehr du davon nimmst, desto weniger weißt du, wer du ohne sie bist.
High Performer ticken oft nach einem einfachen Mantra: „Wenn ich leiste, bin ich wertvoll.“
Das Problem: Sobald die persönliche Leistung ausbleibt, folgt der Entzug und das mit allen erdenklichen Nebenwirkungen: Sinnkrise, Selbstzweifel, Schlaflosigkeit, Panik, Leere.
Leistungsidentität in Sport & Karriere
Studien zeigen: Wer sich stark über Leistung definiert, hat ein erhöhtes Burnout-Risiko. Besonders im Sport, aber auch in der Karrierewelt. (ScienceDirect, ResearchGate)
Ein Reddit-Beitrag bringt’s emotional auf den Punkt:
„My sense of self-worth is dictated by my academic achievements“
Ein Gefühl, das viele High Performer teilen. Ohne Output kein Wert.
Soziale Vergleiche & Selbstsabotage
Die Social Comparison Theory zeigt: Wer sich ständig mit „Besseren“ vergleicht, erzeugt systematisch Neid und Selbstzweifel. (Verywellmind, Nature, ScienceDirect)
Health.com bringt es auf den Punkt: Viele High Performer sabotieren sich selbst, aus Angst, ihren eigenen Ansprüchen nicht zu genügen. Diese Muster sind oft Schutzmechanismen eines fragilen Selbstwerts.
Das Selbstwert-Dilemma: Warum Erfolg nicht reicht
Der Zusammenhang zwischen Leistung und Selbstwertgefühl ist komplex.
Selbstwert ist mehr als Erfolg. Es geht um das Gefühl, okay zu sein – einfach so.
Studien zeigen: Wer ein hohes Leistungsmotiv hat, hat oft auch ein stabiles Selbstwertgefühl, aber oft nur, wenn Erfolg erlebt und anerkannt wird. Doch wenn dieses Kompetenzerleben ausbleibt, z.B. durch Kritik, Burnout, Überforderung, dann knallt’s im System.
Barbara Cludius (LMU München) bringt’s auf den Punkt: Wenn Erfolg zur EINZIGEN Quelle von Selbstwert wird, ist der Absturz vorprogrammiert. (LMU)
Kurz gesagt: Leistung kann dein Selbstwertgefühl füttern, aber wenn sie zur einzigen Mahlzeit wird, verhungerst du emotional.
Du glaubst nicht, dass du davon betroffen bist? Vielleicht höchstens erschöpft?

Was viele als „Erschöpfung“ abtun, ist in Wahrheit ein schleichender Systemabsturz. Hier sind die häufigsten Anzeichen:
- Antriebslos trotz Erfolg: Du erreichst Ziele, aber innerlich passiert… nichts. Du kannst nicht mal wirklich stolz sein auf deine Erfolge, geschweige denn dich wirklich aus ganzem Herzen freuen…
- Emotional abgestumpft: Du funktionierst wie eine gut geölte Maschine, aber innerlich bist du irgendwie stumpf. Weder ist da echte Lebensfreude noch wirkliche Trauer oder Wut.
- Innere Leere nach Projektabschluss: Der große Pitch ist gelaufen, das Ziel erreicht, und plötzlich fällst du in ein Loch, da muss schnell das nächste Ziel gefunden werden, sonst lässt sich das nur schwer aushalten.
- Panik beim Gedanken an Pause oder Urlaub: Nichtstun macht dich nervös. Selbst am Wochenende. Chillig auf der Couch und den Blick einfach in den Garten werfen… Ne Du brauchst Action, um dich nicht mit dir selbst zu konfrontieren.( ja das triggert, ich weiß)
- Depressive Verstimmung, chronische Erschöpfung: Du schläfst, vielleicht trackst du den sogar und du stehst auch auf, aber ohne echtes Feuer, die Herausforderungen des Tages angreifen zu wollen. High Performer sind oft Meister darin, diese Signale zu ignorieren. A*backen zusammenhalten, weitermachen, bis dann irgendwann der Körper oder die Seele die Reißleine ziehen.
Selfcare ist keine Therapie und auch kein Ausweg
Wenn’s innerlich wackelt, machen viele erstmal das, was „man halt so macht“: Wellness-Wochenende buchen, Biohacking ausprobieren, Atemübungen fest im Kalender eintragen.
Weil das ja Selfcare ist. Und Selfcare hilft. Oder?
Nicht ganz. Denn all das kratzt oft nur an der Oberfläche.
Sorry, aber dein Atem-Workshop wird das nicht retten.
Urlaub, Journaling, ein kalter Smoothie, schön und gut. Aber wenn tief in dir drin noch der Glaubenssatz sitzt: „Ich bin nur was wert, wenn ich funktioniere“, dann ist das wie Pflaster auf ’nen gebrochenen Knochen zu kleben.
Der wahre Hebel liegt tiefer. Da, wo du selten hinschaust: im Unterbewusstsein.
Und genau da gehen wir jetzt hin.
Unterbewusstsein: Der wahre Chef hinter deinen Entscheidungen
Du denkst, du hast alles im Griff, durch Disziplin, Struktur, Strategie? Sorry, aber der eigentliche Boss in deinem Leben sitzt ganz woanders: tief in deinem Unterbewusstsein.
Es ist ein Anteil in dir, der entscheidet, ob du dich gerade wertvoll, zufrieden oder stumpf fühlen darfst und der schickt dir diese emotionale Abgeschiedenheit, nicht um dir zusätzlich auf die Nerven zu gehen, sondern als der Zaunpfahl, den du gerade brauchst.
Und weißt du was, das ist echt mies, gerade für diejenigen, die im Außen alles scheinbar unter Kontrolle haben, nur das, was sie nicht im Griff haben, sind sie selbst.
Ja und es ist nicht angenehm daran zu arbeiten
Im Unterbewusstsein liegen Programme gespeichert, die oft Jahrzehnte alt sind:
- Kindheitserfahrungen, die dir beigebracht haben, wofür du geliebt wirst, und wofür nicht
- Gesellschaftliche Konditionierungen, die dir sagen, wie Erfolg auszusehen hat
- Innere Antreiber wie: „Streng dich an“, „Mach es perfekt“, „Sei stark“, „Sei nie schwach“
Diese Muster laufen automatisch, auch wenn du längst erwachsen, erfolgreich und reflektiert bist und solange du nicht anfängst sie umzuprogrammieren, bist du ihnen ausgeliefert.
Und keine Sorge, keiner muss 2025 mehr diese Themen in unzähligen Therapiesitzungen durchkauen.
Die Abkürzung für echte Veränderung: Hypnose
High Performer haben keine Zeit für jahrelange Selbstoptimierung, versteh ich. Aber innerlich glücklich sein, wieder ein inneres Feuer zu erleben, wie mit Anfang 20, ist trotzdem erstrebenswert, schließlich haben die meisten von uns noch ein paar Jahre vor uns.
Deswegen setzen 2025 die meisten High-Perfomer auf Hypnose und damit ist keine Show-Hypnose gemeint, wo jemand mit den Fingern vor deiner nase schnippst und dich deinen Namen vergessen lässt.
Sondern diese Art der Hypnose, die ein hochwirksames Tool ist und direkt mit deinem Unterbewusstsein arbeitet.
Wie das funktioniert?
Stell dir dein Gehirn wie ein Computer vor. Dein Verstand ist die Oberfläche, also das, was du siehst, klickst und kontrollierst.
Und das Unterbewusstsein? Das ist dein Betriebssystem. Dort laufen die Programme, die bestimmen, wie du fühlst, denkst und reagierst und das meist völlig automatisch.
In Hypnose ist dein Kopf hellwach, du schläfst nicht und bist auch nicht „weg“. Aber dein innerer Kritiker, der sonst alles zerdenkt oder blockiert, macht mal Pause.
So kommst du an tiefsitzende Muster ran, wie z.B. alte Glaubenssätze wie „Ich muss perfekt sein“, sowie Ängste, die du dir nie erklärt hast, oder innere Blockaden, die dich ausbremsen.
Hypnose ist schneller als jede andere Methode, wissenschaftlich belegt. Weil sie direkt am Unterbewusstsein arbeitet, dort wo deine inneren Programme wirklich verankert sind.
Wenn du schnelle, nachhaltige Ergebnisse willst, ohne Umwege, ohne Oberflächlichkeit, dann ist Hypnose der direkte Weg zu echter Veränderung.
Fazit: Wenn du nicht mehr funktionierst, beginnt dein echtes Leben
Die größte Gefahr für High Performer ist nicht der Stress. Es ist die Leere, wenn der Applaus aufhört.
Fang heute an, dein Selbstwertgefühl unabhängig von Leistung zu entwickeln. Nicht aus Schwäche, sondern aus echter innerer Stärke.
Wenn du nicht lange herumprobieren willst, sondern die Abkürzung suchst: Hypnose ist der Hebel, nach dem du vielleicht schon ewig suchst.
Buche dir einfach einen Termin und lass uns sprechen.
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