In letzter Zeit beobachte ich etwas das mich zum Nachdenken bringt: Immer mehr Kollegen schauen bei mir vorbei. Sie sehen was ich tue, wie ich arbeite, welche Methoden ich kombiniere. Manche fragen nach, manche schauen still zu, und manche fangen dann an ähnliche Dinge anzubieten.
Ich könnte mich darüber ärgern. Tue ich aber nicht.
Denn wenn andere anfangen zu kopieren was ich mache, dann ist das für mich das deutlichste Zeichen dass meine Herangehensweise funktioniert. Und das nicht seit gestern, nicht seit drei Monaten, sondern seit neun Jahren.
Warum schauen sie überhaupt?
Weil Ergebnisse sich herumsprechen.
Weil eine Klientin ihrer besten Freundin erzählt was sich verändert hat. Weil diese Freundin ihrer Kollegin davon erzählt. Weil ein Bericht im Freundin Magazin auf sechs Seiten zeigt was in einer Hypnose-Session wirklich passiert und Menschen die das lesen entscheiden dass sie genau das brauchen. Weil Menschen die jahrelang Dinge versucht haben die nicht funktioniert haben, plötzlich merken dass da etwas anders ist.
Und weil andere in der Branche das bemerken.
Was steckt hinter der Kombination aus Hypnose, EMDR und Binauralen Beats?
Ich verbinde in meiner Arbeit drei Methoden die auf den ersten Blick unterschiedlich aussehen, aber auf neurobiologischer Ebene dasselbe tun: Sie bringen das Gehirn in einen Zustand in dem echte Veränderung möglich wird.
Hypnose führt das Gehirn in den Theta-Frequenzbereich, jenen Zustand zwischen Wachen und Schlafen in dem das Unterbewusstsein zugänglich wird, alte Muster sichtbar werden und neue Verknüpfungen entstehen können. In diesem Zustand ist das Gehirn nicht ausgeschaltet, sondern hochaktiv auf einer anderen Ebene. Die Forschung zeigt dass in Hypnose bestimmte Hirnareale, darunter der präfrontale Kortex, ihre Aktivität verändern und das Gehirn für neue Informationen und Perspektiven offener wird als im Wachzustand.
EMDR, ursprünglich für die Traumaverarbeitung entwickelt und von der Weltgesundheitsorganisation WHO als wirksame Methode anerkannt, nutzt bilaterale Stimulation um das Gehirn dabei zu unterstützen belastende Erinnerungen und festgefahrene Reaktionsmuster neu zu verarbeiten. Was in der Traumatherapie gezeigt wurde gilt auch für tiefe Glaubenssätze und emotionale Blockaden: durch die beidseitige Stimulation beider Gehirnhälften kann das Nervensystem Erlebnisse verarbeiten die es bislang eingefroren hatte. Mehr dazu erfährst du in meinem Artikel über EMDR.
Binaurale Beats schließlich unterstützen das Gehirn dabei gezielt in bestimmte Frequenzbereiche zu wechseln, also genau in jene Zustände in denen Hypnose und tiefe Verarbeitung am wirksamsten sind. Sie bereiten das Gehirn gewissermaßen vor und erleichtern den Übergang in Theta, was die Arbeit tiefer und zugänglicher macht. Wie Binaurale Beats genau funktionieren erkläre ich in meinem Artikel über Binaurale Beats.
Diese drei Methoden zusammen sind nicht einfach die Summe ihrer Teile. Sie verstärken sich gegenseitig weil sie alle auf derselben neurobiologischen Ebene ansetzen, nämlich dort wo Muster wirklich entstehen und wo sie sich wirklich verändern lassen.
Was Wochenend-Coaching nicht leisten kann
Hier muss ich direkt sein, weil es mir wichtig ist.
Es gibt einen Unterschied zwischen jemandem der an einem oder zwei Wochenenden Hypnose oder Coaching „gelernt“ hat und nun Klienten begleitet, und jemandem der diese Arbeit ernsthaft ausgebildet, geprüft und über Jahre vertieft hat.
Ich bin Mitglied im Deutschen Verband für Hypnose e.V., und das bedeutet nicht nur dass ich einen Kurs absolviert habe. Im DVH gibt es Qualitätsstandards und Anforderungen an die Ausbildung, und man wird geprüft. Das ist ein Unterschied der für Klienten relevant ist, weil sie wissen wollen ob die Person der sie sich anvertrauen weiß was sie tut, wenn es tiefer geht als Entspannung.
Denn Hypnose geht tiefer. EMDR geht tiefer. Und wer mit diesen Methoden arbeitet ohne fundierte Ausbildung, ohne Supervision, ohne das Wissen was auf dieser Ebene passieren kann, der kann im besten Fall nichts bewegen und im schlechtesten Fall Schaden anrichten.
Das ist kein Angriff auf die Menschen die mit dem Herz bei der Sache sind aber ohne solide Grundlage arbeiten. Es ist eine ehrliche Information für alle die sich fragen warum Ergebnisse so unterschiedlich ausfallen.
Neun Jahre. Nicht drei Monate.
Was ich heute anbiete ist das Ergebnis von neun Jahren Arbeit mit echten Menschen, echten Themen und echten Ergebnissen. Von Ausbildungen, Weiterbildungen, Supervision und dem täglichen Lernen was in Sessionen passiert und was nicht.
Wenn nun andere auf diesen Zug aufspringen und ähnliche Kombinationen anbieten, dann zeigt mir das dass ich früh genug erkannt habe was funktioniert. Das bestätigt mich. Und meine Klienten wissen warum sie zu mir kommen.
Was in einer Hypnose Coaching Session bei mir wirklich passiert, erfährst du hier: Was in einer Session passiert →












0 Kommentare